Bericht von den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen

in Berlin vom 09. – 12.04.2015

von links nach rechts: Marcel Demler, Laura Frederike Selle und Raphael Demel
von links nach rechts: Julia Meyer, Lisa Sophie Selle, Nina Arp und Laura Frederike Selle
Marcel Demler
Raphael Demel
von links nach rechts: Lars Christiansen, Marcel Demler, Dominik Kemeny, Raphael Demler

Am Donnerstag den 09.04. fuhren Laura Frederike Selle, Jg. 2000 vom TSV Schlutup, sowie Marcel Demler, Jg. 2000 und Raphael Demel, Jg. 98 (beide von der SG Lübeck mit Trainer Werner Wittkopp nach Berlin. Nach dem Einchecken im Hotel fuhren alle in die Wettkampfhalle und schwammen sich ein.

Am Freitag den 10.04.2015 wurde es für Laura ernst. Als erstes startete sie über die 50m Brust. Nach einem tollen Rennen blieb die Uhr bei 0:34,63 stehen. Dies war eine neue Bestzeit, die Steigerung betrug 2,4 zehntel.  Damit belegte Laura in der offenen Wertung Platz 46.

Eine Stunde später ging Laura über 50m Schmetterling an den Start. Auch hier schwamm Laura mit 0:29,13 ebenfalls neue Bestzeit. In der offenen Wertung bedeutete dies Platz 39.

Unterdessen machten sich aus Lübeck Julia Meyer, Nina Arp und Lisa Sophie Selle mit Frau Andrea Meyer auf den Weg nach Berlin. Um 13:00 Uhr trafen alle am Hotel ein. Nach einem gemeinsamen Mittagessen fuhren all in die Schwimmhalle. Alle schwammen sich gemeinsam mit Laura für die 4 x 100m Freistilstaffel ein. In der Aufstellung, Lisa Sophie Selle, Jg. 2000,

Nina Arp, Jg. 2001, Julia Meyer, Jg. 2001 und Laura Frederike Selle, Jg. 2000 gingen sie an den Start. Nach 1:00,81 übergab Lisa an Nina. Was neue Bestzeit bedeutete. Nina legte die 100m in 1:08,50 zurück (ebenfalls neue Bestzeit) und schickte Julia auf die Reise. Julia schwamm mit 1:05,31 knapp an der Bestzeit vorbei. Die letzten 100m nahm Laura in Angriff. Laura schwamm in 1:00,66 ebenfalls neue Bestzeit und die Staffel erreichte in 4:15,29 das Ziel. Die Meldezeit war 4:18,63. Nach einem gemeinsamen Abendessen fuhren Lisa, Nina und Julia mit Mutter Meyer zurück nach Lübeck. Hierfür meinen Dank an Frau Meyer.

Am Samstag wurde es für Raphael Demel und Marcel Demler ernst. Beide gingen über 100m Brust an den Start. Marcel schwamm sich mit 1:09,97 als 8. Ins EYOF Finale.  Dies ist neue Bestzeit und eine Steigerung um eine Sekunde.  Im Finale schwamm Marcel mit 1:10,34 auf Platz 10 und wurde 4. in seinem Jahrgang.  Raphael schwamm ebenfalls neue Bestzeit mit 1:08,18 und belegte Platz 44 in der offenen Wertung.

Am Sonntag startete Laura als erste über 50m Freistil. Die Anspannung war ihr anzumerken. Laura schwamm mit 0:27,28 Sekunden neue Bestzeit und steigerte sich um 2,9 Zehntel.

Marcel und Raphael starteten über die 200m Brust. Marcel konnte die Vorgaben des Trainers nicht umsetzen und schwamm mit 2:35,08 knapp 1,3 Sekunden über Bestzeit.

Besser machte es Raphael. Hier wurden die Vorgaben fast alle umgesetzt. Raphael schwamm mit 2:27,83 neue Bestzeit.

Als die Teamkollegen ins Wasser gingen machten sich Lars Christiansen und Dominik Kemeny auf den Weg nach Berlin, um die 4 x 100m Lagenstaffel zu vervollständigen.

Um 17:39 Uhr war es soweit. Die Staffel ging an den Start. Lars begann über die 100m Rücken. Mit 1:03,01 schwamm Lars neue Bestzeit. Er übergab an Raphael auf der Bruststrecke. Mit 1:08,99 schwamm Raphael ebenfalls eine gute Zeit und blieb nur knapp über seiner neuen Bestzeit. Marcel nahm jetzt die 100m Schmetterling in Angriff. Hier zeigte er eine famose Leistung und schwamm mit 1:02,36 eine tolle neue Bestzeit. Als Letzter ging Dominik über die Kraulstrecke ins Wasser. Dominik legte die 100m in 0:58,88 zurück. Die Staffel schwamm 4:12,24 und blieb damit 2,63 Sekunden unter der Meldezeit. Umso beachtlicher ist diese Leistung einzuschätzen, weil Dominik mit Fieber und einer Erkältung an den Start gegangen ist. Er wollte die Mannschaft nicht hängen lassen. Das ist Teamgeist. Dominik danke für die Einstellung, sonst wäre die Staffel geplatzt.

Für mich als Trainer der Trainingsgemeinschaft der SG Lübeck und des TSV Schlutup waren die 127. Deutschen Meisterschaften ein Erfolg. Mit 7 neuen Bestzeiten bei 8 Starts und einer EYOF Finalteilnahme, können wir sehr zufrieden sein. Jetzt gehen wir gestärkt an die nächsten Aufgaben.

 

Mit sportlichem Gruß

Werner